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Freiwillige Feuerwehr Werben
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Ende November 2005 konnte das Fahrzeug das zusammen mit dem Einachsanhänger eine Einheit bildet beim Hersteller Meinicke Fahrzeugservice GmbH in Eisleben abgeholt werden.
Das Basisfahrzeug ist ein MB Vito 109 CDI mit 88 PS und serienmäßiger Standheizung
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Trailer als Aluaufbau
Der Aufbau ist als Leichtmetall-Kofferaufbau TSF nach neuer DIN 14530-16 Stand 05/2002 mit eloxierten Schmitz-Profilen aufgebaut. Meinicke arbeitet eng mit Gimex – Schmitz zusammen. Das Baukastensystem erlaubt bedarfsangepasste Veränderungen und spart Gewicht. Die 4 Sauglängen sowie Steckleiterteile werden auf dem Dach gelagert. Durch den niedrigen Aufbau wird die Entnahme erleichtert so dass keine Aufstiege oder Tritte notwendig wurden. Die gasfederunterstützte kleine Heckklappe sichert gleichzeitig die Beladung.
Mittels zwei Klappstützen hinten links und rechts kann der Hänger stabilisiert werden.
Im abgekippten Zustand ( Foto) kann die Tragkraftspritze (war schon vorhanden) z.B. an einer offenen Wasserentnahmestelle betrieben werden. Die Batterie der Pumpe wird über Ladeerhaltung im Gerätehaus gepuffert.
Anstatt Schlauchtragekörbe hat man sich für Fächer mit 10 B-Druckschläuche und 6 C-Druckschläuche entschieden. Die Alurollläden sind mit Laufrollen leichtgängig zu betätigen und der Fahrer hat eine Anzeige die noch offene Fächer anzeigt. Bei Öffnung schaltet sich automatisch die Beleuchtung der Innen – Langefeldleuchten ein.
Interessant sind die am Aufbau befindlichen Heckblitzer mit 12 LED`s die blau leuchten.
Fazit
Alles in Allem ein normgerechtes Einsatzfahrzeug das mit einfachsten Mittel die optimalsten Anforderungen an ein solches Fahrzeug stellt. Die 50.000 Euro für das Gespann wurden mittels Fördermitteln finanziert.
Techn. Daten des MTW:
Mercedes-Benz Vito Combi 109 CDI
● Motorleistung 65 kW (88 PS)
● Radstand 3430 mm
● ESP
● Scheibenbremsen an Vorderachse und Hinterachse
● 6-Gang Schaltgetriebe
● Schiebetür rechts
● Heckklappe
● zul. Gesamtgewicht 2940 kg
● Zusatzheizung
● Frontblitzer (kommen am 09.01.2006 rein)
● Sondersignalanlage mit Sprachdurchsage
● Fahrzeughöhe 1872 mm ohne Sondersignalanlage (Bauhöhe war auf 2300 mm beschränkt, da niedrige Toreinfahrt )
Techn. Daten und Beladung TSA:
● Gesamtmasse 1880 kg
● Nutzmasse 1300 kg
● Fahrgestellmaße 3950 x 2100 mm
● Auflaufbremse mit Rückfahrautomatik und Feststellbremse
● Stützrad
● Bereifung 185/70 R14
● niedrige Aufbauhöhe
● Alu - Rolläden je links, rechts und hinten
● Doppelwarnblinkanlage am Heck (LED)
● Steckleitern und Saugschläuche lagern auf dem Dach - bequeme Entnahmehöhe
● Normbeladung eines TSF
● 4 Pressluft-Reserveflaschen
Das letzte Wochenende im August war die FF Werben zu einem etwas außergewöhnlichen Einsatz.Zusammen mit anderen Rennsportvereinen, dem ADAC und Hilfsorganisationen sicherte man im Tagebau die Generalprobe für die Baja – Weltmeisterschaft die 2005 stattfinden soll, ab.
Insgesamt 16 Kameraden waren Samstag und Sonntag jeweils von 7.30 bis 21.00 bzw. 14.00 Uhr im ehemaligen Tagebau.Dem voraus ging in der Vorwoche eine Einweisung in die Rennstrecke. Auch die FF Zwenkau, Profen und die Werkfeuerwehr des Tagebaus Profen hatten Teile der in 5 Stationen eingeteilten Rennstrecke zugewiesen bekommen.
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Sonntagnachmittag konnten die Kameraden an der Siegerehrung auf dem Augustusplatz teilnehmen. Und so entstand der Schnappschuss mit dem Drittplatzierten Schweizer Damenteam, Daniela und Alexandra Baur.
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Gerade noch rechtzeitig erschien man dann in den Abendstunden auf dem Werbener Saal um Kamerad Andreas Fischer zur Silberhochzeit zu gratulieren.
Die gesamte Wehr möchte auch auf diesem Weg noch ganz herzlich gratulieren.
FF Werben
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Die Alterskameraden sind fester Bestandteil der FF WerbenGroße Probleme bewegen derzeitig die FF WerbenEine nicht wegzudenkende Abteilung bilden die Alterskameraden der FF Kitzen OT Werben. Erst am vergangenen Wochenende nahmen diese in ihren alten Einsatzkombis mit einen offenen Einsatzanhänger am Festumzug anlässlich des 70 jährigen Jubiläums im sachsen – anhaltinischen Meuchen Teil (Foto).
Das besondere dabei ist das der Einsatzhänger der bis 1991 bei der FF im Einsatz war, immer noch gepflegt wird und in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. 1954 hatte die damalige Gemeinde Scheidens einen Auftrag an den Großdalziger Schlosser Heinz Kruschwitz zum Aufbau eines Anhängers für die FF Werben ausgelöst. Wehrleiter Kurt Zindler gab dazu fachliche Anleitung. So entstand ein Hänger mit vorspannbaren Zugmittel für 8 Mann Besatzung. Von der Tragkraftsptitze über B – und C Haspel bis hin zu den Schutzmasken die in der Sitzbank untergebracht waren wurde an alles gedacht. Und wenn kein Traktor oder W 50 von der damaligen LPG greifbar war wurde der Hänger auch schon mal per Handzug zum Einsatz gezogen. Damals zählte die Einsatzabteilung 25 Mann und man erinnert sich trotz der robusten und einfachen Aufbauweise gern an so manchen Einsatz zurück. Große Probleme beschäftigen die Wehr derzeit. So hat man schon seit der Wende den Wunsch nach einem entsprechenden Gerätehaus. Das derzeitige ist eine ehemalige Traktorenhalle auf dem Geländer der Agrargenossenschaft. Regelmäßig bei Hochwasser und starken Niederschlägen wie es erst Ende Juni der Fall war, läuft der Stellplatz mit als erster im Ort voll. Bis zu dieser Höhe so Edelbert Jagemann – zeigt er steht dann das Wasser unter dem LO. (Der LO wurde übrigens 1991 von der Kitzener Wehr übernommen).
Aus diesem Grund hat man die Gerätschaften auf Holzpaletten gelagert um diese vor Nässe zu schützen. Viele Gedanken und Vorschläge machte die Wehr auf der Suche nach einer Unterkunft. Bereits im Sommer 2002 hatte man am alten Gerätehausstandort in der Mittelstraße 30 einen alten Stall in Eigeninitiative weggerissen.
Aus einer als Kegelbahn vorgesehenen Halle wollte man Stellplatz und Unterkunftsraum errichten. Dann kam aber das Stop von der Gemeinde die auf Fördermittel setzt. Seit dem wartet man auf eine positive Entscheidung um den jungen Stamm an frisch ausgebildeten Einsatzkräften bei der Stange zu halten. „Aber das wird bei den derzeitigen Zuständen immer schwieriger“ so Wehrleiter Wilfried Lange.... Vielleicht so hofft er, bewegt sich im nächsten Jahr etwas, so der Kommandant.
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